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Verhalten
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Gut zu wissen

Wie verhalte ich mich richtig?

Sie interessieren sich für die fremde Kultur und möchten als Tourist nicht unbedingt unangenehm auffallen? Eine sehr sympathische Einstellung. Wir haben Ihnen hier einige wichtige Verhaltenregeln aufgeschrieben. Wir glauben, Ihnen mit diesen Informationen die wichtigsten an die Hand gegeben zu haben, um erkennen zu können, wie Sie sich in Thailand richtig verhalten.

Nationalhymne   (bitte Ladezeit abwarten)
Im Radio, im Fernsehen, Busbahnhöfen, Polizeistationen und vielen anderen öffentlichen Plätzen wird morgens um 8:00 Uhr und abends um 18:00 die Nationalhymne zu hören sein. Sie dauert ca. 50 Sekunden. Zollen Sie auch als Tourist Thailand und seinem König Respekt indem Sie in dieser Zeit stehen bleiben, wenn Sie sich gerade in der Öffentlichkeit befinden. Sollten sich andere Menschen nicht daran halten, nehmen Sie sich diese "schwarzen Schafe" nicht als Vorbild. Gutes Benehmen kann nie schaden.

Finger
Eine dem Europäer typische Geste wenn er etwas zeigen will ist der Fingerzeig: mit dem Finger in die Richtung zeigen. Das können Sie in Thailand auch - allerdings so bitte nicht auf andere Menschen zeigen. Das gehört sich nicht. Formen Sie im Notfall die Hand zu einer leichten Faust und nutzen den Daumen als Zeiger.

Kopf
Mal angenommen, Sie sprechen angeregt mit Ihrer Freundin und diese "nickt" Ihnen während des Gespräches, wie Sie glauben, zustimmend zu... dann gehen Sie doch einfach mal zu Ihr hin und erforschen Sie, was Sie möchte. - Was bei uns wie ein "Nicken" aussieht bedeutet in Thailand "Komm doch mal her".

Hand
Die folgende Information ist für Linkshänder besonders informativ: Wenn Sie jemandem etwas übergeben möchten, nutzen Sie die rechte Hand dafür. Die linke Hand gilt in Thailand als die "schmutzige Hand".

Wir benutzen unsere offene Hand, mit der Handfläche nach oben um etwas mit den einklappenden Fingern zu uns "ranzuholen". Dies könnte in Thailand leicht als unhöflich missverstanden werden - weshalb zum Beispiel ein Taxi mit der Handfläche nach UNTEN und dem Einklappen der Finger ran gewunken wird.

Hand und Kopf
Ein Europäer, der in seinem Heimatland zu Besuch kommt und dem dann die Kinder des Hauses vorgestellt werden lässt sich häufig, je nach Alter des Kindes, zu folgender Geste verleiten: Er streicht dem Kind über den Kopf. Bitte diesen eventuellen Drang in Thailand unterdrücken. Der Kopf hat einen ganz besonderen Stellenwert in Thailand und darf folglich nicht von einem Fremden berührt werden.

Füße
Wenn uns etwas runterfällt benutzen wir häufig den Fuß, um den Aufprall zu "mildern". Genauso nutzen wir unseren Fuß, um z.B. einen runter gefallenen Geldschein am Wegwehen zu hindern.

Bitte diese Reflexe in Thailand unterdrücken! Der Fuß ist der "niedrigste" Körperteil - und nur zum Stehen oder Laufen wirklich notwendig. Auf jedem Geldschein dagegen befindet sich das Bild des König - jetzt sollte klar sein, warum kein Fuß einen Geldschein zu berühren hat, oder?

Gehören Sie zu diesen ordentlichen Menschen, die keine umgeknickte Ecke in einem Teppich akzeptieren kann? - Unterlassen Sie bitte den Reflex, eine solche Ecke vom Teppich mit dem Fuß "grade zu legen". Ganz besonders dann, wenn es sich um eine Ecke von einem Gebetsteppich in einem Tempel handelt. 

Besteck
Kein Thai würde auf die Idee kommen, beim Essen eine Gabel in den Mund zu stecken. Es gibt doch Stäbchen. - Allerdings würde auch kein Thai auf die Idee kommen, Reis mit Stäbchen zu essen. Dafür ist doch der Löffel da. Verwirrt? Hier die Auflösung dieses Geheimnis: Generell wird zum Essen eine Gabel und ein Löffel benötigt. Mit dem Löffel wird die Speise in den Mund gebracht. Die Gabel wird lediglich zur Unterstützung benötigt, um Speisen vom Teller auf den Löffel zu schieben! Stäbchen kommen nur bei Nudeln in Soße/Suppe zum Einsatz. Alles klar? - Stäbchen werden nicht abgeleckt und Gabeln nicht in den Mund gesteckt!

Nudelsuppe
Nudeln in "Brühe" werden gut gewürzt. Mit Zucker, Essig und Chilipulver. Allerdings nur, um die Nudeln und die Klöße in der Brühe schmackhaft zu machen. Die Brühe wird NICHT aus der Schale getrunken. Sollten Sie sich diese gerne noch teilweise einverleiben wollen, nehmen Sie kurz bevor die Nudeln alle sind den Löffel und fischen Sie damit die Nudeln mit "viel Soße" aus der Schale ;-)

Reis
Anders als z.B. in China ist Reis in Thailand etwas "zu beachtendes" - Sollten Sie also die Gelegenheit haben, im Kreise von guten Bekannten zu speisen, geben Sie dem Reis zu Beginn der Mahlzeit die notwendige Beachtung und kosten Sie ihn als ERSTES vom Essen. Nur wenn der Reis gut ist wird auch das restliche Essen gut sein können.

Feilschen
Geht auf vielen offenen Märkten immer noch sehr gut. Allerdings in großen Kaufhäusern geht man inzwischen verstärkt auch schon zu festen Preisen über. Genauso wie in Hochburgen des Tourismus häufiger feste Preisauszeichnungen die Regel sind. Den meisten Erfolg werden Sie haben, wenn Sie sich etwas abseits der üblichen Touristenströme bewegen. Bei Lebensmitteln auf Märkten wird nicht gehandelt. Ausnahme: Sie möchten so viel kaufen, dass ein Mengenrabatt drin sein könnte.

Im Tempel
Der Buddhismus ist keine Gott-Religion. Es handelt sich um Lehren eines Mannes. Man kann sie annehmen oder auch nicht. Was den Buddhismus auf jeden Fall auszeichnet ist Respekt. Respekt vor anderen Menschen und vor Lebewesen. Bezeugen Sie als Besucher dem Tempel, seinen Erbauern und Betreibern sowie allen Besuchern dieser Einrichtung den notwendigen Respekt. Als Mann haben Sie mit einer langen Hose bekleidet zu sein. Als Frau bitte keine aufreizende Bekleidung tragen. Schuhe werden wie allgemein in Thailand vor dem Betreten ausgezogen. Beachten Sie bitte: Nicht in jedem Tempel ist das Fotografieren erlaubt. Das Auftreten auf eine Schwelle (eine Eingangsstufe zum Tempel) ist zu unterlassen. In dieser Schwelle wohnen die guten Geister des Hauses.